• Treptow Ateliers

Upcoming Exhibitions

Aktualisiert: März 23


24. – 29. March 2021

‘Adventures Beyond the Ultraworld’

Rathenau Hallen Berlin


Artists:

Eva Alter

Ildikó Buckley

Flavio Degen

Charlie Franklin

Corrina Goutos

Marco Meiran

Amy Stephens

David Wojtowycz


Performances featuring:

KlaRco


The New Coma


Rathenau Hallen Oberschöneweide


Entrance Treptow-Ateliers

Wilhelminenhofstr. 83-85

12459 Berlin


Mit freundlicher Unterstützung des Treptow-Ateliers e.V.


24 - 29 March - Exhibition open daily 14h - 18h

26 and 27 March - Opening events 14h - 21h


And the mountains shall drop sweet wine and the hills shall melt. And they shall build the waste cities and live in them." – The Orb


This group exhibition features the work of ten artists from Berlin, Hamburg and London, who were invited on a journey into another dimension. Taking place in the crumbling beauty of the Rathenau Hallen Schöneweide, the show alludes to a long lost time somewhere in the future, where the relics of now are displayed.


A monolith is presented as a suspended, ephemeral image, taken at the archaeological site of Palaipafos, the mythical birthplace of Aphrodite, Greek Goddess of Love and Beauty. Fragments of material culture fuse with vital matter in compost compositions within an installation of crushed up laptops and mobile phones. An array of colourful plastic objects creates a continuous cycle of organisation and chaos. Large TVs are abandoned and turned on their sides with fractured screens of kaleidoscopic imagery that resonate music whilst nearby, a landscape of huge silver rock like forms populate the vast space. Psychedelic visuals collide with collaged magazines that have been painstakingly deconstructed and reconstructed. Abstract paintings and painted books fill the scene reminiscent of some beautiful apocalypse where these everyday objects bear silent witness to another time.


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2. - 5. April 2021

Robin Hinsch

WAHALA*


*Wahala means trouble


Galerie pavlov´s dog zu Gast bei Treptow-Ateliers


Öl, Kohle und Gas treiben die Weltwirtschaft an – doch welchen Preis zahlen Umwelt und die Menschen an jenen Orten, an denen die Rohstoffe aus der Erde geholt werden? Der Hamburger Fotograf Robin Hinsch ist für WAHALA an diese Orte gefahren. Seine Arbeit legt die Ausbeutungsmechanismen hinter der Förderung fossiler Brennstoffe offen und dokumentiert, dass es zwischen der Zerstörung von Umwelt und Gewalt gegen Menschen keinen prinzipiellen Unterschied gibt. Hinsch legt mit seinen Fotografien die Widersprüche des Versprechens von ewigem Wachstum offen und zeigt, wie sehr das System des fossilen Kapitalismus unter seiner eigenen Last ächzt. In der Geschichte der Erde ist das ein einmaliger Moment: dass sich die Tiefenzeit des Planeten mit dem Zeithorizont einer einzelnen Art überkreuzt, die dadurch selbst zum beherrschenden geologischen Faktor aufsteigt. Der Homo sapiens ist so mächtig geworden, dass sein Aufstieg ein neues Erdzeitalter markiert - das Anthropozän. Der kleinste gemeinsame Nenner dieser Entwicklung ist Kohlenstoffdioxid. CO2 ist die Einheit des Zeitalters des Menschen. Als farb- und geruchloses Molekül können die menschlichen Sinne es nicht wahrnehmen. Das ist die erste Dimension der Unsichtbarkeit der Krise: das Nichtsehenkönnen. Die zweite Dimension ist selbst gewählt: Sie hat mit globalen Machtverhältnissen und den Mechanismen von kapitalistischer Ausbeutung zu tun. Hier entscheidet sich die Mehrheitsgesellschaft, die vom Verbrennen billiger Rohstoffe profitiert dafür, die Konsequenzen zu verdrängen. Das ist das Nichtsehenwollen. An dieser Stelle setzen die Arbeiten des Hamburger Fotografen Robin Hinsch an. Für WAHALA ist er an jene Orte gereist, an denen Erdöl und -gas, Braun- und Steinkohle an die Erdoberfläche geholt werden. Diese Orte liegen gleichermaßen im Zentrum des globalen Extraktionskapitalismus als auch in seiner Peripherie. Zentral, weil von hier die Brennstoffe der globalen Wirtschaft kommen, die alles antreiben. Peripher, weil sie sacrificed areas sind, geopferte Zonen: Gebiete, an denen langfristige Schäden an Umwelt und Menschen in Kauf genommen werden, weil das andernorts Gewinne ermöglicht. WAHALA zeigt, dass die Apokalypse dort schon begonnen hat, auch wenn es einem als Konsumenten leicht gemacht wird, das nicht zu sehen. Die Brutalität dieser Orte schafft es selten ins Bewusstsein. Für die Menschen auf den Bildern von Robin Hinsch hingegen sind sie Alltag. Was WAHALA zeigt: Zwischen der Zerstörung von Natur und der Gewalt gegen Menschen gibt es keinen prinzipiellen Unterschied. Je genauer man hinsieht, desto unschärfer wird die Trennung.

Fritz Habekuss


Robin Hinsch, *1987, lebt und arbeitet in Hamburg; Studium der Fotografie an der HfG Karlsruhe in der Klasse von Elger Esser, an der Hochschule Hannover bei Prof. Ralf Mayer und Prof. Rolf Nobel, an der HfBK Hamburg bei Silke Großmann, Fotografie Master an der HAW Hamburg bei Prof. Vincent Kohlbecher; seit 2014 freiberuflicher Fotograf; Publikationen u.a. The Guardian, Der Spiegel, Sunday Times Magazine, ZEITmagazin und SZ Magazin. Ausstellungen: Nobel Peace Center, Oslo, Fondation Gulbenkian Calouste, Paris, Haus der Photographie, Hamburg, Sommerset House, London; Preise: International Photography Award, European Exhibition Award, Sony World Photography Award, Georg Koppmann Preis Nominierungen: Henri Nannen Preis, Prix Pictet; seit 2016 berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie; 2017 Gründung des Ausstellungsraum Studio 45, Hamburg


Eröffnung: 2. April 2021, 19 h

Ausstellung vom 3. - 5.4. 2021


www.pavlovsdog.org


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20 - 23. Mai 2021

HOT AIR


Treptow-Ateliers und Bad Art präsentieren HOT AIR, eine vollständig aufblasbare Ausstellung


Das aufblasbare Objekt ist ein Sinnbild temporärer Freude, vom Darkroom bis zur unschuldigen Spielsession. Die Freude an einem aufblasbaren Objekt kann alles sein, von der einfachen Freude an einem Helium-Einhorn-Ballon bis hin zum fetischistischen Vergnügen an einer knarrenden Sexpuppe. Hot Air versucht, sowohl die spielerisch unschuldige als auch die dunklere Unterwelt des Aufblasens zu erkunden.

Auch wenn es im unmittelbaren Moment beschwingt, so sind es doch zwangsläufig flüchtige Vergnügungen, vergänglich und fadenscheinig. Swipe left, Einwegplastik.

In der Ausstellung wird es von diesen aufblasbaren Kreationen wimmeln, die den Raum physisch dominieren, den Betrachter überwältigen. Sie zwingen sich und ihre Präsenz in jeden verfügbaren Raum und verdeutlichen

die (potentiell) fruchtlose Arbeit des Aufblasens von leeren Objekten, nur um sie dann wieder zu entleeren, zusammenzupacken und im vorgegebenen Easy-Jet-Format ins Handgepäck zu stecken und nach Hause zu gehen.


Johannes Steininger

Kalman Pool

Charlie Barlow

Lucy Gregory

Marina Paez Morsh

Esben Holk

Maansi Jain

Flora Bradwell

fårce RAIK

Pneuhaus

Ruth Faulkner

Taryn Oreilly

Rosie Gibbens

Kavitha Balasingham

Tom Coates

Alex Searle

Mike Shultis

Gertruda gylite


www.treptow-ateliers.de

www.badartpresents.com